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Ohne Hanf wäre die Menschheit in ihren Entdeckerjahren wohl nie über die
Weltmeere gekommen. Nur starkes und wetterfestes Segeltuch aus Hanf war den
zum Teil extremen klimatischen Bedingungen der Ozeane gewachsen. Auch wusste man schon damals,
dass Textilien aus Hanffasern um ein vielfaches langlebiger sind als andere
Materialien. Sie schützen vor starker Sonneneinstrahlung, Nässe und lästigen Insekten.
Diese besonderen Eigenschaften der Hanffaser machte sich auch der fränkische
Schneider Levi Strauss zu nutze, als er 1873 die erste Jeans entwarf. Kein
anderes Material konnte mit dem Hanftuch konkurrieren, kein anderer Stoff war
besser
geeignet, den Goldsuchern als Arbeitskleidung zu dienen. Die Nassfestigkeit der
Hanffaser war bis zum Einzug der Kunstfaser und den Billigimporten der Baumwolle
weltweit einzigartig und machte die Pflanze Cannabis Sativa (lat. Name für Hanf) zu einem
unverzichtbaren Rohstofflieferanten.
Neben Flachs war Hanf bis in Mitte des vorigen Jahrhunderts die am
weitesten verbreitete Naturfaser der Welt. Und keineswegs wurden aus Hanf nur
grobe Seile oder Säcke hergestellt, denn trotz ihrer hohen Festigkeit lässt
sich die Hanffaser zu weichen, glänzenden Garnen verarbeiten.
Hanffasern gehören zu den Bastfasern und damit zu den festesten Faserarten
überhaupt. Beste Qualitäten übertreffen sogar die Glasfaser. Hanffasern sind
reißfest, haben eine geringe elastische Dehnung und eine sehr hohe
Widerstandskraft gegenüber Wasser.
Heute erfreut sich Mode aus Hanffasern wieder wachsender Beliebtheit. Hanfjeans, Hanfhemden, Hanfshirts und Schuhe aus Hanf sind mehr als nur ein Geheimtipp - sie sind eine kluge Art sich zu kleiden und zeugen von Individualität und ökologischem Anspruch. Ihnen gehört die Zukunft.
Neuere Untersuchungen bestätigen die alte medizinische Volksweisheit, dass
Menschen mit empfindlicher Haut Naturtextilien aus Hanf tragen sollten. Denn die Hanffaser
weist dieselbe mikroelektrische Spannung auf wie die Haut des Menschen.
Sie ist somit das genaue Gegenteil jener Textilien, die einem im wahrsten Sinne
des Wortes alle Haare zu
Bergen stehen lassen und die Haut elektrisch reizen. Durch ihre Lufteinschlüsse
verfügt die Hanffaser über die Eigenschaft des relativen
Temperaturausgleichs: sie ist kühl im Sommer und warm im Winter.
Da die Hanffaser bis zu 30% ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen und
kontinuierlich wieder abgeben kann, reagiert Sie viel später auf Feuchtigkeit.
Hanfkleidung lässt sich dadurch wesentlich länger ohne Geruchsbelästigung
tragen.
Das schont Nase und Geldbeutel.
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weitere Produktbeispiele: Der Anbau von Hanf ist umweltfreundlich und von Natur aus organisch.
Hanfpflanzen sind unempfindlich und resistent gegen Schädlinge und Krankheiten.
Somit kann beim Anbau auf einen Einsatz von Pestiziden komplett verzichtet
werden.
Außerdem wurzelt und wächst Hanf so schnell und dicht, dass Unkraut von Natur aus keine
Chance hat und Bekämpfungsmittel somit unnötig sind.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
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Umweltfreundlicher Anbau
Im Gegensatz zu vielen anderen Nutzpflanz-Kulturen laugt Hanf die Erde auch
nicht aus, sondern bereitet sie durch die nach der Ernte in ihr
verbleibenden Wurzeln für nachfolgende Kulturen perfekt auf. Eine weitere
Aufbereitung durch Düngemittel ist hinfällig.
Für den Kunden bedeutet das die Gewissheit, dass seine Hanfprodukte gänzlich frei von schädlichen Stoffen umweltschonend
und ökologisch sinnvoll angebaut wurden.
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(c) Hanfare Online-Fachhandel für Nutzhanfprodukte 2009-2011
www.hanfare.de
Steuernummer: 224 / 268 / 00687
DE-ÖKO-021*
Öko-Kontroll-Nr.: DE-SN-021-3541-H*
(*für Lebensmittel aus ökologischem Anbau)