Darum Hanf

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 Das Rohstoffwunder Hanf – Ein Geschenk der Natur!

Die Hanfpflanze wurde in vielen Regionen auch das "Kraut der Armen" genannt. Das hatte einen ganz einfachen Grund: Wer gar nichts mehr hatte, konnte sich nur noch auf diese Gefährtin aus dem Pflanzenreich verlassen. Eine Handvoll Hanfsamen täglich reichte über eine lange Zeit, um den Körper mit lebenswichtigen Proteinen und Fettsäuren zu versorgen, die stabilen Fasern lieferten Kleidung und Material, das Hanföl in der Lampe erhellte die Nächte und die Blüten lieferten eine wichtige Medizin sowie Entspannung. Keine andere Pflanze wurde so universell genutzt wie Cannabis sativa. In Zeiten der dringend notwendigen Rückbesinnung auf natürliche und nachwachsende Ressourcen sollte nach jahrzehntelanger unverständlicher Missachtung auch der Hanfpflanze wieder mehr Respekt entgegengebracht werden.

Bemerkenswert, welche Leistungen diese Pflanze erbringen kann. Würde auf einem Fünftel der brachliegenden Äcker in Europa Hanf angebaut, erbrächte die Ernte nach 100 Tagen ein Energiepotenzial von rund 20 Millionen Tonnen Öl. Und dass ganz ohne eine CO2-Belastung!
Dieses Szenario brächte „ganz nebenher“ dazu noch:

• 36 Millionen Tonnen hochwertiges Futtermittel für die Viehwirtschaft.
• rund 4,8 Millionen Tonnen Fasern zur Herstellung von umweltfreundlichen Hanftextilien.
• 6 Millionen Tonnen Rohstoff zur Produktion von holzfreiem Papier.
Quelle: Hempro Int. AG

Im Gegensatz zu vielen anderen landwirtschaftlichen Nutzungsmethoden bereitet Hanf den Boden sogar wieder auf und verzichtet großzügigerweise auf Bedüngung und den Einsatz von Pestiziden, wie sie jährlich zu Hunderttausenden von Tonnen allein auf den Baumwollplantagen dieser Welt versprüht werden. Der Handel mit der chemischen Keule ist heute ein umsatzstarkes Geschäft. Das sollte geändert werden.

Hanfpflanze
Hanf gestern

Ohne Hanf wäre die Menschheit in Ihren Entdeckerjahren wohl nie über die Weltmeere gekommen. Die Segel hätten sich durch die dauernde Nässe und die salzhaltige Luft aufgelöst. Nur starkes und wetterfestes Segeltuch aus Hanf war den klimatischen Bedingungen der Weltmeere gewachsen.

Seit nachweislich 14.000 Jahren ist Hanf nun durch den Menschen in Gebrauch und revolutionierte aufgrund seiner Vielseitigkeit viele Bereiche des menschlichen Lebens. Die Hochachtung vor dieser Pflanze ging sogar soweit, dass Könige in Hanfkleidern beerdigt wurden.

Hanf wurde sogar zum Politikum.So wurden im frühen Mittelalter Bauern dazu verpflichtet, Hanf anzubauen und es war seinerzeit sogar möglich, Steuern mit Hanfsamen zu bezahlen. Im Jahr 1811 standen Napoleons Truppen auch deshalb vor Moskau, um die russischen Hanfexporte nach England zu unterbinden. Und als Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert den Buchdruck erfand, druckte er die Gutenberg-Bibel natürlich auf Hanfpapier, einer besonder haltbaren Papiervariante, für deren Gewinnung kein einziger Baum gefällt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde Hanfpapier in China nachweislich schon seit 1.500 Jahren genutzt.

Die besonderen Eigenschaften der Hanffaser machte sich auch der fränkische Schneider Levi Strauss zu nutze, als er 1873 die erste Jeans entwarf. Kein anderes Material konnte mit dem Hanftuch konkurrieren. Die Nassfestigkeit der Hanffaser war bis zum Einzug der Kunstfaser und den Billigimporten der Baumwolle weltweit einzigartig und machte die Pflanze Cannabis Sativa zu einem unverzichtbaren Rohstofflieferanten.

Noch vor einhundert Jahren war Hanftinktur das weltweit am meisten verordnete Arzneimittel und fand bei Schlaf- oder Essstörungen, Stimmungsproblemen oder in der Schmerztherapie Anwendung.

Keine vierzig Jahre später wurde Hanf aus wirtschaftsplitischen Erwägungen heraus in den USA verboten und kurz darauf erreichte das Verbot Europa. Profitiert haben davon die Holzpapierindustrie sowie auch Chemiegiganten, welche Kunstfasern und Zusatzstoffe für die Benzin- und Holzpapiergewinnnung hergestellt haben. Von nun an wurde Hanf und jeglicher Umgang mit ihm in beispielloser Manier verteufelt. Er geriet als Nutz- und Heilpflanze innerhalb weniger Jahrzehnte fast völlig in Vergessenheit und fand nur noch als Lieferant der Droge Marihuana beständige Erwähnung. Selbst der zur Drogengewinnung völlig ungeeignete Nutzhanf wurde verfolgt und verschwand vielerorts von der Bildfläche und darf erst seit 1996 wieder (genehmigungspflichtig!) in Deutschland angebaut werden.

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... und heute

Heute erlebt die Hanfpflanze eine Wiedergeburt in Industrie und Wirtschaft. Viele Automobilhersteller nutzen Hanf als haltbaren und giftfreien Rohstoff in ihrer Produktion. Ob als Türenverkleidung in der Mercedes S-Klasse oder Hutablage beim Opel Astra. Auch als Baustoff ist Hanf mittlerweile eine echte Alternative geworden und kommt als umweltfreundliche Dämmung zum Einsatz.
Die Lebensmittelindustrie nutzt die ernährungsphysiologische Hochwertigkeit der Hanfnuss und des daraus gewonnenen flüssigen grünen Goldes, des Hanföls.

Hanffasern kommen heute auch in der Industrie und beim Häuserbau zum Einsatz. Die Firma Hanffaser-Uckermark bietet umweltfreundliche Dämm- und Füllstoffe aus Hanf an, ebenso die Firma Hock aus Bayern, welche mit Ihrer Marke Thermo Hanf 2013 sogar den Bundesumweltpreis gewinnen konnten.

Auch im kosmetischen Bereich ist man auf den Hanf gekommen und bietet heute die gesamte kosmetische Palette - von Duschbad über Peelingseife bis Bodylotion und Massageöl - auch auf Hanfbasis an. Durch zunehmend auftretende umweltbedingte Hautprobleme rücken  allergenfreie und hautfreundliche Produkte wieder in den Focus der Kunden.

Textilien aus Hanf sind hautfreundlich und um ein vielfaches langlebiger als andere Materialien. Sie schützen vor Sonne, Nässe und lästigen Insekten. Da die Hanffaser bis zu 30% ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen und kontinuierlich wieder abgeben kann, reagiert Sie viel später auf Feuchtigkeit. Hanfkleidung lässt sich dadurch wesentlich länger ohne Geruchsbelästigung tragen. Das schont Nase und Geldbeutel.

Kurzum: Die Hanfpflanze hält alles bereit, was die Menschheit zum Überleben braucht. Dieses attraktive Angebot sollten wir nicht länger ausschlagen.
 

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